THEO denkt LOGISCH ! THEA auch !

Füße hoch und Augen auf!

Ich bin zwar Pfarrer geworden, aber an meine eigene Konfirmandenzeit kann ich mich kaum noch erinnern. Bis auf einen Gottesdienst, den damals ein schon über 80jähriger Vertretungspfarrer in unserer G...

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Auch Island ist im Finale!

Am Anfang, in den ersten Spielen der Vorrunde, konnte ich das Geräusch erst gar nicht deuten. Es klang wie eine Mischung aus Hagel und so etwas wie einem Peitschenhieb, zumindest zuhause vor dem Fern...

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Fröhliche Kirche!

Wir schreiben das Jahr 1483. Mitten in Europa liegt das kleine Städtchen Eisleben. In Eisleben wird am 10. November Martin Luther geboren. Etwa 6.000 Menschen leben zu jener Zeit hier.

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Kindermund tut Wahrheit kund...

Als Kirchengemeinde geben wir uns wirklich Mühe, neben Eltern auch die Kinder direkt anzusprechen. Also laden wir zu den Kindergottesdiensten noch wirklich mit einem echten Brief ein.

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Lebenssegen

Es ist wieder soweit: An den nächsten Sonntagen werden in den evangelischen Kirchen Konfirmationen gefeiert. Seit 1539 gibt es sie; die Konfirmation wurde vom Reformator Martin Bucer „erfunden“.

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Tageslosung

Gott schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«.
Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.
Jahreslosung 2016
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Gedanken von Bischof Prof. Dr. Martin Hein zur Jahreslosung 2016
„Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet" - Jes 66,13

Gedanken zur Jahreslosung 2016
Gott sagt uns: Es wird gut Nein, hier wird nicht einem Ideal von Mütterlichkeit das Wort geredet. Hier wird ein elementares Bedürfnis von Menschen gestillt: Vom ersten Atemzug an brauchen wir Trost, wenn die Last der Welt, wenn Schmerz, Angst und Einsamkeit, Hunger, Durst und Unerklärliches nach uns greifen. Dann tröstet eine Mutter durch eine Geste liebender Zuwendung. Dafür braucht‘s nicht viel: ein Lächeln, ein kurzer Moment auf dem Schoß, auch ein Gummibärchen, ein Taschentuch, ein Pflaster. Ganz elementare Dinge. „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ verkündete der Prophet Jesaja dem Volk nach einer langen Phase großer Not. Wir sind so gewöhnt, von Gott als Vater zu denken, dass dieses Wort auch heute noch tiefe Verblüffung auslösen kann. Natürlich trösten auch Väter – vielleicht anders. In höchster Not rufen Menschen doch zumeist nach der Mutter. Diesen Ruf hat Gott gehört, auf diesen Ruf antwortet er. Eine Geste des Trostes finde ich besonders stark: wenn das traurige, frierende oder geängstigte Kind im Bett liegt und die Mutter dann die Decke ausbreitet, sich zu ihm setzt und dem Kind über den Kopf streicht. So tröstet Gott: durch ein Wort, das uns berührt und uns Hoffnung schenkt. „Es wird gut“, sagen die mütterlichen Gesten. „Es wird gut“, sagt uns Gott. Dann geht das Leben weiter: getröstet, gestärkt, behütet. Was für eine wundervolle Aussicht für das Jahr 2016. 
Bischof Prof. Dr. Martin Hein

mid - eingestellt am 07.12.2015